Studienbegleitbrief

Von Lehramtsstudierenden der Katholischen Theologie erwartet das Bistum auf der Grundlage einer Vereinbarung der deutschen Diözesen die Teilnahme an folgenden Veranstaltungen / Gesprächen, die gegenüber der Schulabteilung des Bischöflichen Generalvikariates Trier in einem Begleitbrief durch das Mentorat bescheinigt werden:

  • Einführungsveranstaltung

    StudienanfängerInnen sind eingeladen, sich kennen zu lernen und sich auszutauschen. Sie erhalten Informationen über die Angebote und Anforderungen der neuen Studienbegleitung sowie die Missio canonica. Außerdem gibt es eine Studienberatung.
    Beteiligt sind Mentorat, Schulabteilung, Theologische Fakultät und Studierende im Verantwortlichenteam, Team Lehramt Theologie, AStA.

  • Orientierungsgespräch mit dem Mentor

    Das Gespräch sollte bald nach der Einführungsveranstaltung zur Missio und möglichst im ersten Semester sein. Es dient insbesondere

    • der Reflexion der persönlichen Berufsmotivation, Katholischen Religionsunterricht zu erteilen;
    • der Hilfe bei fachlichen und berufsbezogenen Klärungs- und Entscheidungsprozessen;
    • der Entwicklung der persönlichen religiösen Kompetenz und gelebten Spiritualität im Studium und im künftigen Berufsleben;
    • der Beratung im Blick auf die Beantragung der vorläufigen kirchlichen Unterrichtserlaubnis und der Missio canonica;
    • Die Orientierungsgespräche werden vereinbart am Einführungstag bzw. der Informationsveranstaltung zur Missio canonica.

    Als Mentor stehe ich Ihnen während des Studiums für weitere Fragen zur Verfügung.


    Für das Orientierungsgespräch zu Beginn des Studiums mit dem Mentor Peter Moosmann bitten wir Sie sich über die Leitfragen für das Orientierungsgespräch zu informieren und den Personalbogen mit Bild drei Tage vor dem Gesprächstermin an das Mentorat senden.

  • Veranstaltungen Spiritualität

    Die eigene spirituelle Kompetenz wird gestärkt durch die Teilnahme an Veranstaltungen zur Einübung und Vertiefung des geistlichen Lebens in der Studienbegleitung. Ausnahmsweise kann auch eine Veranstaltung eines anderen Trägers anerkannt werden.
    Bei Auswahl der spirituellen Veranstaltungen ist bei den verpflichtenden Veranstaltungen darauf zu achten, dass die beiden Veranstaltungen einen unterschiedlichen Veranstaltungstyp beinhalten.
    Im Wintersemester 2017/2018 werden als geistliche Veranstaltungen im Sinne des Studienbegleitbriefes anerkannt:

    • Exerzitien im Alltag
    • Der unheimliche Seegang
    • Geistlich Leben Lernen
    • Exerzitien nach Absprache

     

     

  • Kirchenpraktisches Engagement

    Das kirchenpraktische Engagement fördert die Verbundenheit der Religionslehrerin oder des Religionslehrers mit verschiedenen Feldern kirchlichen Lebens und Handelns. Art und Umfang richten sich nach der persönlichen Situation und dem Praxisfeld.

    Praxisfelder können z. B. sein: Pfarrgemeinde / Pfarreiengemeinschaft / Dekanat / Kirchliche Verbands- und Jugendarbeit / Einrichtungen der Caritas / Kirchliche Behinderten- oder Senioreneinrichtungen / Hospizarbeit.
    Alternative Formen sind:

    • ein ehrenamtliches Engagement;
    • die Mitwirkung in einem aktuellen studienbegleitenden kirchlichen Projekt.

    Eine von der Praktikantin oder dem Praktikanten anzufertigende schriftliche Reflexion und der Nachweis der jeweiligen Einrichtung dienen als Grundlage für die Nachbesprechung mit dem Mentor.
    Studierende, die wegen eines anerkannten ehrenamtlichen Engagements kein gesondertes Kirchenpraktikum absolvieren, haben ebenfalls eine schriftliche Reflexion anzufertigen und an einer Nachbesprechung teilzunehmen.

    Ein über das Mentorat absolviertes Kirchenpraktikum kann auch als orientierendes Praktikum anerkannt werden.
    Senden Sie uns eine Praktikumsbescheinigung der Praktikumsstelle zu. Wir bescheinigen das Kirchenpraktikum als orientierendes Praktikum, das sie dann beim ZfL einreichen zur Anerkennung.

    Das Kirchenpraktikum bzw. die Reflexion, auch die eines ehrenamtlichen Engagements, sollte bis zum Ende des 5. Semesters erfolgt sein.

    Formulare für kirchenprakt. Engagement:

  • Reflexion des Kirchenpraktikums

    Sowohl bei einem vierwöchigen Kirchenpraktikum als auch bei der Arbeit in einem Projekt oder einer ehrenamtlichen Arbeit fertigen die Studierenden eine schriftliche Reflexion an und es findet eine Nachbesprechung in der Gruppe statt. Dazu ist eine Anmeldung im Mentorat erforderlich.

  • Abschlussgespräch

    In diesem Gespräch wird der persönliche und geistliche Weg des Studierenden auch auf die künftige Aufgabe hin in den Blick genommen.

    Zur Vorbereitung gibt es die Leitfragen zum Abschlussgespräch.